Noch 6 Tage: Meine Startnummer ist da!

Aloha Ihr Lieben,

heute stand die Besichtigung der Radstrecke auf dem Plan. Das habe ich vor 2 Jahren auch schon gemacht und das war super zum Einstellen auf das, was einem auf dem Highway erwartet 😉

Also standen wir pünktlich früh 7:00 Uhr in der Hannes-Zentrale zum Verladen der Räder. In der Zwischenzeit habe ich mich ein wenig mit Thomas Hellriegel unterhalten – sehr netter Typ! 16 Starts auf Hawaii – unglaublich! Als die Räder gut verstaut waren, gings für uns in den Schulbus und ab nach Hawi, dem Wendepunkt der Radstrecke.

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Bei Anfahrt nach Hawi brauten sich über uns dunkle Wolken zusammen und es regnete ziemlich stark. Auf Hawaii ist alles möglich! Und falls es nächsten Samstag regnen sollte…das wäre für mich ganz gut. Ich mag Regen bei Wettkämpfen 🙂 Ausserdem kühlt es etwas ab.

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Als die Räder ausgeladen waren, ging es ab zurück nach Kona. Einige machen aus solchen Veranstaltungen immer Rennen. Mit meinen neuen französischen Freunden haben wir uns lächelnd angeschaut und gesagt, dass sie mal fahren sollen. Wir fahren dann nächsten Samstag schnell 😉 Und sind ganz gemütlich heim gerollt. Es war wieder ganz schön windig und wir konnten oft nicht auf dem Auflieger fahren. Ich kannte das ja schon aus den letzten Jahren, aber die Franzosen waren ein wenig geschockt. Dabei kann es noch viel stärker winden als heute…Mir hat das alles total viel Spaß gemacht – trotz Wind! Ich liebe ja wellige Radstrecken und habe für dieses Jahr den Wind als meinen Freund angenommen 😉 Ich freue mich echt! Das wird super!

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Wieder daheim habe ich Arnoud bei seinem Koppellauf mit dem Rad begleitet und war nochmal beim Mechaniker von Hannes‘. Er meinte zu mir, ich brauch neue Pedalen – am besten noch vor dem Rennen. Oh je. Aber gut, dann ist das so. Er besorgt mir welche und morgen bekommt mein Rad quasi neue Schuhe :-). Der Mechaniker ist wirklich super! Und der arme Kerl hat so viel zu tun – gestern bis 3Uhr morgens…Viele haben Probleme mit ihren Rädern: abgebrochene Schaltaugen, defekte elektronische Schaltungen, nicht passende Ketten etc…da bin ich mit meinen „Problemen“ echt super gut bedient. Die armen Athleten tun mir leid…sich Sorgen machen zu müssen, ob das Rad bis zum Start laufen wird ist echt nicht schön…

Dannach wurde ich ganz spontan von TriMag interviewt. Sie haben wohl so eine Serie von Altersklassenathleten. Das ging gar nicht 😉 Oh je. Ich hoffe und vermute, sie senden das nicht….;-)

Dann war ich noch auf dem Markt frisches Obst kaufen. Weil: Luisa kommt heute! Ich freue mich riesig! Und werde nachher mit an den Flughafen fahren und sie abholen. Juhu!!!

Auf dem Weg in die Stadt habe ich dann schon die Wand mit den Namen der Starter entdeckt und meine Startnummer! Und sie gefiel mir auf Anhieb – eine schöne Zahl! 🙂

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Ganz langsam steigt die Aufregung…:-) Aber morgen geht es zur Beruhigung erstmal zum Schnorcheln 🙂

Und jetzt ist es ja nicht mal mehr eine Woche bis zum Start. Zeit, sich Gedanken um das Rennen zu machen. Die ersten Gedanken: Dieses Rennen ist anders als alle andere Rennen: Es sind die Weltmeisterschaften. Sonst komme ich ja immer spät aus dem Wasser und starte dann meine Aufholjagd auf dem Rad und halte plus/minus meine Platzierung beim Laufen. Hier läuft der Hase anders. Davon war ich vor 2 Jahren sehr überrascht bis geschockt. Das passiert mir in diesem Jahr nicht und ich stelle mich darauf ein: im Wasser ist es kein großer Unterschied, aber die Frauen fahren vie agressiver Rad als bei anderen Rennen. Wenn man überholt, wird man direkt zurück überholt, dann wird sich vorn reingesetzt und das Tempo rausgenommen. Ärgerlich und sinnlos! Aber so habe ich es echt erlebt. Und dann fahren die Damen ein Tempo…mein lieber Scholli. Ich wurde oft überholt und habe die Frauen auch später nicht mehr wiedergesehen. Das erlebe ich  – hoffentlich klingt das nicht arrogant – nicht so sehr oft. Das war für den Kopf schon schwierig. Beim Laufen ist es auch so. Viele laufen ein unglaubliches Tempo und man hat das Gefühl zu Stehen. Selbst Frauen aus der AK 60 zogen an mir vorbei ohne Chance mitlaufen zu können. Das war schwer für den Kopf. Aber nicht in diesem Jahr! Da weiß ich, wie es hier zu geht 🙂

So. Jetzt aber noch einen Kaffee trinken im DaylightMind und dann zum Flughafen! 🙂

Ganz liebe Grüße un drückt mir die Daumen, dass ich morgen endlich ma Delphine sehen kann! 🙂

Eure Beate